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Mi.11Feb.202619:30In den Weserterrassen Bremenmehr...
Malaika und ihr 13-jähriger Sohn Merlin landen in einem Viertel am Rande der Stadt, dem Heinrich-Paul-Platz. Als sie dort hinziehen, wissen sie nicht, dass die Siedlung einmal eine Familienfürsorgeanstalt der Nazis für sogenannte Asoziale war, ein grausames Lager, in dem von 1936 bis 1940 unter strenger Bewachung die "Umerziehung der Familie" stattfinden sollte. Schon am ersten Tag spüren sie, dass sie beobachtet werden. Auch andere Merkwürdigkeiten fallen ihnen auf. Die Treppen sind aus Beton und die Zimmertüren aus Metall. Aber sie versuchen, all das als unwichtig abzutun und mit ihrem neuen Leben zurechtzukommen.
Dieser Roman geht der Frage nach: Was macht die eigene Identität aus? Kann man die Geschichte des Ortes, an dem man lebt, ignorieren?
Es lesen die Autorin Ulrike Kleinert und Franziska Mencz
Musik: Aladdin Haddad
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Sa.14März202619.00 UhrVolkshochschule Lilienthalmehr...
https://www.kulturhaus-mueller.de/veranstaltungen/
von Elena Ferrante
Musikalische Lesung
Lesung: Franziska Mencz
Cello: Clovis Michon
Klavier: Michael RettigElena Ferrantes Werk erzählt eine ganz besondere Freundschaft.
Im Neapel der fünfziger Jahre wachsen sie auf. Sie könnten unterschiedlicher kaum sein und sind doch unzertrennlich, Lila und Elena, schon als junge Mädchen beste Freundinnen. Und sie werden es ihr ganzes Leben lang bleiben, über sechs Jahrzehnte hinweg, bis die eine spurlos verschwindet und die andere auf alles Gemeinsame zurückblickt, um hinter das Rätsel dieses Verschwindens zu kommen......
Weltbestseller. "Ein epochales literaturgeschichtliches Ereignis." (Die Zeit) -
So.15März202618:00Kulturambulanz Bremenmehr...

Ein Schauspiel über die Weitergabe von Traumata zwischen den Generationen.
Nach der Vorstellung wird es einen Kurzvortrag der Traumapädagogin Julia Bialek über die Folgen transgenerational weitergegebener Traumata mit anschließendem Publikumsgespräch geben.
Mit Irene Kleinschmidt und Franziska Mencz
Buch und Regie: Hans König
Susanne pflegt ihre sterbende Mutter Waltraut. Gemeinsam leben sie in Quedlinburg. Kurz vor dem zu erwartenden Tod Waltraut erscheint die jüngere Schwester Inga, die schon lange im Westen lebt. Sie möchte ihre Mutter ein letztes Mal sehen. Die beiden Schwestern haben sehr verschiedene Lebensläufe, Ansichten und Werte. Susanne, die die Mutter jahrelang pflegte, sieht sich als Opfer der Wende und des politischen Systems. Die jüngere Schwester ist als erfolgreiche Akademikerin im Westen „angekommen“. In einem schmerzhaften Annäherungsprozess entdecken sie, wie sehr die von der Kriegs- und Nachkriegszeit geprägten Verhaltensmuster ihrer Großmutter und Mutter sie geprägt haben. Hierüber finden sie langsam wieder einen Zugang zueinander. Wölfinnen thematisiert dabei besonders die Übertragungen erlittener Traumata zwischen den Generationen an die Oberfläche. Was Susanne und Inga nicht wissen, zieht sich gleichsam wie ein roter Faden durch das Stück. Ihre Mutter Waltraut ist das Kind einer Vergewaltigung der Mutter durch einen Soldaten. Begleitet von einer lebenslangen, mehr oder weniger offene Ablehnung durch den deutschen Ehemann ihrer Mutter, der erst Jahre später aus russischer Kriegsgefangenschaft zurückkehrte, wurde Waltrauts Geschichte in der Familie aktiv „beschwiegen“. WÖLFINNEN beleuchtet, was diese Verweigerung einer Auseinandersetzung und die damit verbundene Weigerung, die Verbrechen an den Frauen als solche zu benennen und ihr erlittenes Leid anzuerkennen für die betroffenen Frauen und ihren Nachfahren bedeutet.
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Do.19März2026
Entschuldigung, die der angeforderte Termin ist nicht verfügbar!